Private Rentenversicherung - Sicherung Ihres Lebensstandard im Alter
Die private Rentenversicherung soll dazu beitragen, ihren heutigen Lebensstandard auch während Ihrer Lebensphase als Rentner aufrecht zu erhalten und die häufig drohende Versorgungslücke, aufgrund reduzierter Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung, effektiv zu schließen. Ein umfassender Vergleich des Produktangebotes und die richtige Auswahl einer renditestarken Altersvorsorge, sind ganz entscheidende Faktoren für die spätere Rentenhöhe der privaten Rentenversicherung. Zu vielfältig sind die Kriterien und persönlichen Rahmenbedingungen für eine möglichst optimale Auswahl des richtigen Vorsorgeproduktes. Ein Versicherungsvergleich alleine kann Ihre Altersvorsorge nicht bestimmen. Nur in Verbindung mit einer kompetenten und persönlichen Beratung zur Rentenversicherung ist der Vergleich ein sinnvoller Baustein. Er dient Ihnen und Ihrem Berater als Beratungs- und Entscheidungsgrundlage und sollte daher nicht isoliert von einer persönlichen Beratung durchgeführt werden. Bündeln Sie Kompetenzen und nutzen Sie die Möglichkeit, mit einem Vorsorgespezialisten unseres Vertrauens Kontakt aufzunehmen.
Sparen Sie lieber sportlich
Was hat das Sparen mit dem Sport gemeinsam? Nehmen wir einmal das Beispiel zweier Hobbysportler. Was meinen Sie, welcher Sportler wird sein sportliches Leistungsvermögen am schnellsten und effektivsten verbessern? Derjenige, der es für sinnvoll hält einmal im Jahr Sport zu treiben oder derjenige, der sich einmal pro Woche regelmäßig sportlich betätigt?
Regelmäßig und das auch noch konsequent!
So verhält es sich auch mit dem Sparen. Mit regelmäßigem sparen spielen Sie in der „ersten Liga“ und trotzen der drohenden Versorgungslücke im Alter. Da künftig mit weiteren empfindlichen Einschnitten bei der gesetzlichen Rentenversicherung gerechnet werden muss, erkennen immer mehr Sparer die Notwendigkeit, in den eigenen wohlverdienten und unbeschwerten Lebensabend zu investieren.
Die Systematik der privaten Rentenversicherung
Der Versicherungsnehmer leistet regelmäßig Beiträge zur privaten Rentenversicherung. Diese werden dann angespart und von der Versicherungsgesellschaft am Ende der Vertragslaufzeit an den Versicherungsnehmer zuzüglich einer garantierten Verzinsung lebenslang ausgezahlt. Die private Rentenversicherung hat dabei den Vorteil, dass die Rente lebenslang gezahlt wird, selbst dann, wenn das Kapital rechnerisch schon verbraucht ist. Stirbt der Versicherte kurz nach Renteneintritt, werden die Rentenzahlungen normalerweise eingestellt. Dies kann aber vermieden werden, indem eine Rentengarantiezeit von z.B. 5, 10 oder 15 Jahren bei Vertragsabschluß vereinbart wird. In diesem Falle würde die Versicherung im Todesfall des Versicherungsnehmers die Rente an die berechtigten Erben oder Bezugsberechtigten weiterzahlen.
Die Besteuerung der privaten Rentenversicherung
Verträge, die nach dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden, werden nachgelagert besteuert. Das bedeutet soviel, wie das von den späteren Rentenzahlungen an Sie ein geringer Ertragsanteil (Zinsanteile) besteuert wird. Vorteil: Die Besteuerung der Erträge findet erst im Alter statt und in der Regel ist im Rentenalter der persönliche Steuersatz deutlich niedriger als zur aktiven Berufszeit. Fazit: Je älter der Steuerpflichtige zu Beginn der Rentenzahlung ist, desto geringer ist auch sein zu versteuernder Ertragsanteil. Entscheidet sich der Versicherungsnehmer anstelle einer Rentenzahlung für eine einmalige Kapitalauszahlung, dann wird der Ertrag voll versteuert. Findet die Kapitalauszahlung erst ab dem 60. Lebensjahr und nach einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Jahren statt, so ist lediglich die Hälfte des Ertrages zu versteuern. Diese Regelung gilt wohlgemerkt nur für Verträge, welche nach dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden oder werden.
Rente, unterschiedliche Lebensphasen und die Inflation
Bereits zum heutigen Zeitpunkt sollten Sie Ihren künftigen Rentenbedarf möglichst genau einschätzen können. Denn nur so ist es möglich, die zur Zielerreichung notwendigen finanziellen Aufwendungen bestimmen zu können. Dabei sollten auch die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen und der unterschiedliche Bedarf innerhalb der verschiedenen Lebensphasen bis zum Rentenbeginn berücksichtigt werden. Ein weiterer Faktor, der bei der Bedarfsermittlung berücksichtigt werden muss, ist das Inflationsrisiko. Mit zunehmender Spardauer kommt es zu einem Kaufkraftverlust Ihres zu heutigen Preisen kalkulierten Rentenbedarfs. Da die Inflation keine feste Größe darstellt und somit ständig variiert, kann auch keine genaue Einschätzung oder Vorhersage über deren künftigen Entwicklung vorgenommen werden. Trotzdem sollte eine kalkulatorische Größe für den Inflationsausgleich bei der Ermittlung des Rentenbedarfes unbedingt berücksichtigt werden.